Kontaktstellen für Betroffene
Hier finden Sie wichtige Telefonnummern und Anlaufstellen. Tippen Sie auf eine Kachel, um Details zu sehen. Tippen Sie auf eine Telefonnummer, um direkt anzurufen.
Soforthilfe
Diese Nummern erreichen Sie sofort. Rund um die Uhr.
Weitere Anlaufstellen und Suchportale:
- ODABS — Datenbank für Opferhilfe-Stellen in Ihrer Nähe (7 Sprachen, anonym) ↗
- hilfe-info.de — Bundesportal des BMJ mit Opferfibel, Entschädigung, Opferrechten ↗
- opferschutzportal.nrw — Umfangreiches Portal (Easy-Language, Gebärdensprache, 7 Sprachen, auch bundesweit nützlich) ↗
- beratungsstellen-opferhilfen.de — Meta-Portal für Beratungsstellen und Opferhilfen ↗
- Polizei-Beratung — Infos für Betroffene (Rechte, Unterstützung, Beratungsstellen-Suche) ↗
Nach einer Tat: Waschen Sie sich nach Möglichkeit nicht und wechseln Sie die Kleidung nicht, bevor Spuren gesichert werden können. Sie entscheiden selbst, ob Sie Anzeige erstatten — Spuren können vertraulich gelagert werden.
Leitfaden und Suchportale:
Traumaambulanz: Opfer von Straftaten (auch digitale Gewalt und Stalking) können kurzfristige psychologische Hilfe über die Traumaambulanzen der Länder erhalten. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse oder dem Weißen Ring (116 006) nach einer Vermittlung.
Wurden meine Daten geleakt? (z. B. nach einem Hack oder Datenleck)
- HPI Identity Leak Checker — E-Mail-Adresse gegen bekannte Datenlecks prüfen (Hasso-Plattner-Institut, kostenlos; das Ergebnis kommt per E-Mail) ↗
- Have I Been Pwned — sofort sehen, in welchen Datenlecks eine E-Mail-Adresse auftaucht ↗
Ransomware und Erpressung:
Wichtig bei Ransomware: Zahlen Sie kein Lösegeld. Trennen Sie das Gerät vom Netzwerk. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Die Polizei kann bei der Entschlüsselung helfen.
Schritt-für-Schritt-Leitfäden:
Was Sie sofort tun können:
- Karte sperren: Rufen Sie 116 116 an oder nutzen Sie die App Ihrer Bank.
- Online-Banking sperren: Rufen Sie die Notfall-Nummer Ihrer Bank an (steht auf der Rückseite Ihrer Bankkarte).
- Unberechtigte Abbuchung? Sie können Lastschriften (Abbuchungen von Ihrem Konto) innerhalb von 8 Wochen bei Ihrer Bank zurückbuchen lassen.
- Identitätsdiebstahl: Richten Sie bei der SCHUFA einen Identitätsalarm ein und beantragen Sie eine Selbstauskunft.
- Online-Shop prüfen: Mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale ↗ können Sie eine Shop-Adresse vor dem Kauf auf Echtheit prüfen.
- Bekannte Fake-Shops: Die Warnliste der Verbraucherzentrale ↗ listet aktuell gemeldete betrügerische Online-Shops.
- Phishing-Radar der Verbraucherzentrale — aktuelle Warnungen vor Phishing-Mails ↗
- Musterbriefe (digitale Welt) — kostenlose Vorlagen der Verbraucherzentrale für Widerspruch, Kündigung und Beschwerde ↗
- Musterbriefe Datenschutz — Auskunft und Löschung Ihrer Daten verlangen (DSGVO), Vorlagen der Verbraucherzentrale ↗
- Verbraucherzentrale — persönliche Beratung und weitere Themen ↗
- Bundesnetzagentur — Beschwerden bei Rufnummernmissbrauch und Spam-Anrufen ↗
- Polizei-Beratung — Präventionstipps zu Cybercrime und Betrug ↗
Sie können Straftaten auch online bei der Polizei anzeigen. Jedes Bundesland hat eine eigene Online-Wache.
Für schwere Cybercrime-Fälle (z. B. Ransomware-Angriffe auf Unternehmen) gibt es in jedem Bundesland eine Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) bei der Polizei. Diese sind vor allem für Unternehmen und Behörden zuständig.