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Intime Bilder von mir wurden verbreitet oder es wird damit gedroht — was kann ich tun?

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Kurz erklärt: Wenn jemand intime Fotos oder Videos von Ihnen ohne Ihre Einwilligung verbreitet, damit droht oder gefälschte Nacktbilder (Deepfakes) erstellt, ist das Gewalt — und in Deutschland oft strafbar. Sie können die Bilder sperren lassen, Beweise sichern und sich kostenlos beraten lassen. Sie sind nicht schuld.

Inhaltshinweis

Inhaltshinweis: Dieser Text spricht sexualisierte Gewalt und Erpressung an. Lesen Sie ihn in Ihrem Tempo. Bei akuter Gefahr: Polizei 110. Wenn Sie dieses Gerät mit der Person teilen, die Ihnen schadet, nutzen Sie den Button „Schnell verlassen“ und ein unbeobachtetes Gerät.

Beweise sichern — ohne die Bilder weiterzuschicken

Bilder sperren und löschen lassen

Anzeige bei der Polizei erwägen

Mögliche Rechtsgrundlagen sind u. a. § 201a StGB, § 33 KUG und bei Drohungen § 253 StGB. Ob sie im Einzelfall greifen, muss juristisch geprüft werden.

Unterstützung holen und Konten schützen

Häufige Fragen

Bin ich selbst schuld, weil ich das Bild einmal geteilt habe?

Nein. Ein Bild freiwillig zu schicken, ist keine Erlaubnis, es zu verbreiten. Verantwortlich ist die Person, die es ohne Ihre Einwilligung weitergibt.

Wie hilft StopNCII, wenn ich das Bild nicht hochladen möchte?

Bei StopNCII bleibt Ihr Bild auf Ihrem Gerät. Erzeugt und geteilt wird nur ein Zahlencode (Hash). Teilnehmende Plattformen erkennen damit passende Uploads und blockieren sie.

Was ist mit gefälschten Nacktbildern (Deepfakes)?

Auch gefälschte Bilder sind ein Angriff auf Sie. Sie können sie über StopNCII/Take It Down, die Plattform-Meldung und den Google-Antrag entfernen lassen. Die Rechtslage ist in Deutschland gerade im Umbruch — lassen Sie sich beraten.

Ist das Verbreiten intimer Bilder strafbar?

Häufig ja. In Betracht kommen u. a. § 201a StGB und § 33 KUG; bei Drohungen § 253 StGB. Ob eine Vorschrift greift, hängt vom Einzelfall ab — das ist keine Rechtsberatung.

Muss ich zur Polizei gehen?

Eine Anzeige ist Ihre Entscheidung. Unabhängig davon können Sie sich jederzeit kostenlos und vertraulich beraten lassen, z. B. bei HateAid oder dem Hilfetelefon.

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