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Digitale Trennung: Konten, Geräte und Standort nach der Trennung absichern

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Kurz erklärt: Nach einer Trennung hatte die andere Person vielleicht Zugriff auf Ihre Konten, Ihr Handy oder Ihren Standort. Sie können diesen Zugriff Schritt für Schritt beenden: Passwörter neu setzen, Zwei-Faktor-Schutz einschalten, Standort- und Familienfreigaben trennen. Wichtig ist die richtige Reihenfolge, denn manche Schritte kann die andere Person bemerken.

Bestandsaufnahme machen und sicheres Gerät wählen

E-Mail und wichtige Konten neu absichern

Standort- und Familienfreigaben trennen

Merken: Wenn Sie eine Freigabe beenden, kann die andere Person das bemerken. Planen Sie den Zeitpunkt bewusst.

Gemeinsames trennen und soziale Medien prüfen

Häufige Fragen

Kann die andere Person merken, dass ich das Passwort geändert habe?

Ja, das ist möglich. Wenn die Person noch angemeldet ist, wird sie eventuell abgemeldet oder bekommt eine Sicherheitsmeldung. Überlegen Sie bei Gefahr vorher, ob und wann Sie das tun.

In welcher Reihenfolge soll ich vorgehen?

Erst Bestandsaufnahme und sicheres Gerät, dann E-Mail und wichtige Konten, danach Standort- und Familienfreigaben, zuletzt gemeinsame Konten und soziale Medien. Bei Verdacht auf Stalkerware zuerst dort informieren.

Muss ich mein Passwort regelmäßig wechseln?

Nein. Das BSI sagt: ein starkes, einmaliges Passwort plus Zwei-Faktor-Schutz ist besser als häufiges Wechseln. Wechseln sollten Sie, wenn jemand Ihr Passwort kennen könnte — nach einer Trennung oft der Fall.

Was ist Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)?

Ein zweiter Schutz zusätzlich zum Passwort, z. B. ein Code aus einer App oder ein Fingerabdruck. Selbst wenn jemand Ihr Passwort kennt, kommt er ohne den zweiten Faktor nicht ins Konto.

Was mache ich mit einem gemeinsamen Handyvertrag?

Finden Sie heraus, wer Vertragsinhaber ist — diese Person kann oft Verbindungsdaten und Standortdienste sehen. Wenn möglich, wechseln Sie zu einem eigenen Vertrag oder einer eigenen SIM-Karte.

Ich habe Angst, dass die Person gewalttätig wird. Was zuerst?

Ihre Sicherheit geht vor. Sprechen Sie zuerst mit einer Beratungsstelle über einen Sicherheitsplan (z. B. Hilfetelefon 116 016). Bei akuter Gefahr rufen Sie die Polizei unter 110.

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